Zehn Gebote für den Umgang mit Kindern |
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| Du sollst Kinder achten wie dich selbst. | ||||
| Du sollst einem Kind nicht vorenthalten, was dir wichtig ist: nützliche Arbeit, Verantwortung über ein Eigentum, über die Einteilung der Zeit, über die Wahl der Freunde. | ||||
| Du sollst ein Kind nichts lehren, woran dir nicht selbst liegt; du sollst es nicht langweilen. | ||||
| Du sollst nichts für ein Kind tun, ohne es zu fragen; auch wenn es weder deine Fürsorge noch deine Frage versteht - es ist gut, wenn du diese Gewohnheit hast. | ||||
| Du sollst nicht wegsehen, es soll dir nicht gleichgültig sein, wenn ein Kind etwas Falsches tut, Unwahrheiten, Torheiten, Grausamkeiten begeht. | ||||
| Du sollst eines Kindes Liebe und Vertrauen nicht zurückweisen - so wenig wie seine Trauer, seine Angst, seine Neugier, seine Phantasie. | ||||
| Du sollst ein Kind nicht anders "machen" wollen, als es ist - aber du sollst ihm helfen, anders zu werden, wenn es das will. Du sollst vor allem nicht machen, dass es will. | ||||
| Du sollst, wie du einen Zehnten für die Kirche gibst, in dieser Welt einen zweiten Zehnten für die Kinder geben - die fernen wie die nahen - die dies brauchen. | ||||
| Du sollst an der Welt arbeiten, so dass du sie ohne Scham den Kindern übergeben kannst. | ||||
| Du sollst nicht Kinder haben, wenn du dir nicht vorzustellen vermagst, dass sie ein würdiges Leben in ihrer Zeit führen können. | ||||
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Hartmut von Hentig
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